Neumond im Steinbock am 18.01.2026 – Wahrhaftigkeit finden und alte Muster lösen
Der erste Neumond im Jahr trägt eine tief transformative Energie. Im Zeichen des Steinbocks lädt er dich ein, deine Wurzeln zu betrachten, alte Muster und Geschichten zu hinterfragen und loszulassen, was nicht mehr zu deinem wahrhaftigen Selbst passt. Es ist ein Moment, um innezuhalten und die Klarheit des Steinbocks zu nutzen, um dich zu erden und einen authentischen Weg zu erkennen.
Dieser Neumond fordert uns auf, uns mit uns selbst auseinanderzusetzen, um wahre Stärke und Klarheit zu finden. Indem du die Last der Vergangenheit loslässt, dich selbst in der Gegenwart anerkennst und eine klare Vision für die Zukunft entwickelst, kannst du die besten Grundlagen für einen Neubeginn schaffen.
Ritual der drei Altäre: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Vorbereitung:
Finde einen ruhigen Ort, an dem du drei Stationen/Altäre einrichten kannst. Jede Station repräsentiert eine Zeitqualität:
Vergangenheit – Hier legst du Gegenstände ab, die dich mit der Vergangenheit verbinden: Fotos, alte Notizen, ein Symbol für loszulassende Muster.
Gegenwart – Dieser Platz ist schlicht und klar, repräsentiert durch einen Spiegel oder einen leeren Gegenstand, der Raum für deine Wahrnehmung schafft.
Zukunft – Gestalte diesen Altar mit inspirierenden Symbolen, die deine Vision für die beste Version deines Selbst darstellen: eine Kerze, ein Bild oder eine Figur, die deine Ziele repräsentiert.
Nimm einen Stein oder ein kleines Objekt mit, das du bei jeder Station halten wirst, um deine Energie bewusst zu verankern.
Das Ritual:
Zentrierung
Setze dich in die Mitte der drei Stationen und schließe die Augen. Atme tief ein und aus. Spüre, wie du dich erdest und dich mit der Energie des Schwarzmonds verbindest. Stelle dir vor, wie ein klarer, silberner Lichtstrahl dich umhüllt, dir Schutz und Klarheit schenkt.
Station 1: Vergangenheit – Loslassen
Gehe zum Altar der Vergangenheit. Halte deinen Stein oder dein Objekt und denke an die Muster, Geschichten oder Emotionen, die du loslassen möchtest.
Sprich folgende Worte:
„Ich danke der Vergangenheit, dass sie mich gelehrt hat. Ich lasse los, was nicht mehr zu mir gehört, um Platz für Neues zu schaffen.“
Lege bewusst ein Symbol oder einen Gegenstand auf den Altar, der das Loslassen repräsentiert. Visualisiere, wie alte Belastungen und Muster in goldenem Licht aufgelöst werden.
Station 2: Gegenwart – Selbst-Erkennen
Wechsle zum Altar der Gegenwart. Blicke in den Spiegel oder richte deine Aufmerksamkeit auf den leeren Raum vor dir. Halte deinen Stein und sprich:
„Hier bin ich, in meinem vollen Sein. Ich erkenne mich mit all meinen Facetten und stehe in meiner Wahrheit.“
Schließe die Augen und fühle dich in den Moment hinein. Was zeigt sich dir? Welche Stärken erkennst du? Welche Wahrheit über dich wird sichtbar?
Station 3: Zukunft – Vision und Bewegung
Begebe dich zum Altar der Zukunft. Entzünde die Kerze oder richte deinen Blick auf das Symbol deiner Vision. Halte deinen Stein und sprich:
„Ich sehe die beste Version meines Selbst. Ich bewege mich mit Klarheit und Stärke in eine Zukunft, die meinem höchsten Wohle dient.“
Lasse vor deinem inneren Auge Bilder entstehen, die zeigen, wohin du dich bewegen möchtest. Nimm dir Zeit, die Energie und Freude dieser Vision zu spüren.
Abschluss und Integration:
Setze dich wieder in die Mitte der drei Stationen. Halte deinen Stein und verbinde dich mit der Energie der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Bedanke dich bei allen Stationen für ihre Botschaften.
Optional kannst du deine Erfahrungen und Visionen in einem Tagebuch festhalten. Nutze dabei das Hellschreiben, um tieferliegende Botschaften aus deinem Inneren zu empfangen. Schreibe ohne nachzudenken und vertraue auf das, was sich zeigt.
Lösche die Kerze am Altar der Zukunft mit einem Gefühl der Dankbarkeit und nimm den Stein mit, um ihn als Erinnerung an diesen Prozess zu bewahren.
Dieses Ritual hilft dir, dich von alten Mustern zu lösen, dich selbst wahrhaftig zu erkennen und voller Zuversicht deinen Weg in die Zukunft zu gehen.

Willkommen neues Jahr
Mein Herz ist heute ganz weit und ganz klar,
fast unvorstellbar warum es nicht schon immer so war,
eine solche Ruhe, tiefe Gewissheit in mir und Frieden,
ist von allem Zweifel nichts mehr übrig geblieben.
Geht ein Abschnitt zu Ende und ich blicke nach vorn,
keinen Groll mehr in mir und auch keinen Zorn.
Sind all die Worte gesagt, alle Erfahrung gemacht,
hat dieser Neubeginn jetzt ein Feuer entfacht.
Ein Feuer in mir, ganz wärmend und hell,
löst noch die letzten Spuren alter Ängste ganz schnell,
öffnet auch vor mir den Raum voller Möglichkeiten,
sehe die Zeichen der Zeit mir den Weg bereiten.
In dieser Klarheit mache ich mutig den ersten Schritt,
weiß es kommen alle Wegbegleiter in ihrem Tempo mit,
werden zur rechten Zeit am rechten Ort da sein für mich,
trägt jeder seine eigene Klarheit schon tief in sich.
Mit der Klarheit kommt auch das nötige Selbstvertrauen,
in diesem Neuanfang auf die eigenen Kräfte zu bauen.
Voller Zuversicht die hohen Berge der großen Ziele zu sehen,
und unverzagt Schritt für Schritt darauf zu zugehen.
So liegt dem Neuanfang auch ein besonderer Zauber inne,
weiß ich, dass ich mit dem Weg auch all den Mut gewinne,
um frei und ganz neu die Welt zu erkennen,
und übermütig mit Schmetterlingen um die Wette zu rennen.
Fast schon unschuldig, rein, alles offen begrüßen,
dabei zu spüren, ich bin sicher auf meinen Füßen,
lad auch die Träume der Kindheit mit ein,
hab den festen Glauben, nichts wird unmöglich sein.
© Iris Kurz Dezember 2025
